11. Juni 2014 | Kategorie(n): Held der Woche

Held der Woche – Teil 4

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Hallihallo zusammen!

Hier noch ein kleiner Nachtrag zum letzten Wochenhelden. Wobei es sich letzte Woche nicht nur um einen Helden gehandelt hat, sondern viel mehr um eine ganze Helden-Gruppe, oder Herde, oder Schar, oder wie sagt man da wohl am besten? Naja, egal. Es waren jedenfalls mehrere auf einmal. Um genau zu sein: mein Onkel, mein Paps und mein Mann.

Und Grund der Heldentat war mein neu erworbener Heidelberger Tiegel. Gekauft hatte ich das gute Stück ja schon, jetzt musste es nur noch nach Waldstetten gebracht werden. Diese Aktion stellte ich mir tatsächlich leichter vor als sie es schlussendlich war. Vor zwei Wochen sind wir mit dem VW-Bus und unserem Hänger losgezogen, um die Druckmaschine abzuholen. Die Hinfahrt war problemlos. Dort angekommen wurde die Maschine samt Palette mit dem Gabelstapler auf den Hänger verfrachtet. Auch problemlos. Dann mit gefühlten 92 Spanngurten festgezurrt, damit die 1,2 Tonnen schwere Madame uns nicht vom Hänger hüpfte. Problemlos. Die Fahrt nach Hause war nun schon etwas aufregender. Halten die Spanngurte? Bewegt sich die Maschine oder schaukelt sie sich auf? Machen die Reifen mit oder muss noch Luft nachgefüllt werden? Aber: es lief alles glatt! Hervorragend!

Bis jetzt hört sich alles super an, nicht? Tja. Der spannende Teil kommt auch erst noch. Zuhause angekommen, musste der Tiegel runter vom Hänger. Das haben wir mit Hilfe eines Frontladers geschafft. Und nun zum Problem: Die Maschine misst 1,20 m. Die Tür leider nur 85 cm. Wir dachten dass durch die Abmontage des Tisches der Tiegel bereits durch die Tür passen müsste. Pustekuchen! Nix da. Alles musste weg. Und so machten sich meine Helden an die Arbeit und montierten alles ab, was nicht niet- und nagelfest war. Mein Herz hat geblutet kann ich euch sagen. Ich hätte heulen können. Die Maschine war nicht wiederzuerkennen. Ein Häufchen elend. Zig lose Teile. Wer baut das wieder zusammen? Da es Stunden gedauert hatte, bis wir die Maschine auseinander und schließlich im Laden hatten, musste das Zusammenbauen auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.

Dieser Zeitpunkt war letzten Samstag. Die besagte Heldenschar war wieder vollzählig zum Zusammenbauen des Tiegels angetreten, und hatte sogar noch Verstärkung mitgebracht. Stück für Stück haben wir jedes Teil geputzt, geprüft, und wieder an seinen alten Platz gebracht. Und jetzt steht er da! Fertig zusammengebaut. In meinem Laden. Yeaaahhh! Um nicht zu sagen: voll guuuut!

Nochmals herzlichen Dank an dieser Stelle an meinen Onkel, meinen Papa und meinen Mann. Ihr seid echt super! Ohne euch wäre das nicht möglich gewesen. Danke für die tatkräftige Unterstützung.
Und eines ist sicher: der Tiegel wird den Laden nicht mehr verlassen. (Oder wenn ich ihn irgendwann doch verkaufen müsste, dann nur an Selbstabholer).

Wie immer piepmatzige Grüße
Bianca

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