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26. Mai 2014

Held der Woche – Teil 2

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Heute darf ich euch gleich zwei Helden vorstellen: Meinen Wochenhelden von letzter Woche und für diese Woche hat sich heute morgen auch gleich eine neue Heldin aufgetan.

Der Titel „Held der Woche“ für die vergangene Woche geht an Steffen H. Steffen hat meine Homepage programmiert und hilft mir bei WordPress-Problemen immer weiter. Nachdem meine Homepage letzte Woche aus unerklärlichen Gründen im Blog nur noch 5 Artikel angezeigt hat, und ein Ansehen älterer Artikel somit nichtmehr möglich war, hat Steffen mir mal wieder aus der Patsche geholfen und das Ding zum Laufen gebracht. Lieber Steffen, sorry wenn ich dich immer wieder mit meiner Homepage nerven muss. Aber ganz herzlichen Dank dafür, dass du dich für mich einsetzt und mir weiterhilfst! *daumenhoch*

Und gleich noch eine Wochenheldin hinterher! Heute morgen kam auf einmal eine E-Mail von Andrea H., meiner Ansprechpartnerin bei meinem Papierlieferanten. Frau H. ist ein so herzlicher Mensch, dass man es garnicht beschreiben kann. Sie motiviert, unterstützt, fördert und begeistert. Einfach unglaublich diese Frau! Diese E-Mail heute morgen hatte rein garnichts mit Papier zu tun, sondern sie war ausschließlich motivierend. Geendet hat die Mail mit dem Satz „Das schaffen Sie, Frau Ascher!“

Ich war wirklich zu Tränen gerührt und unglaublich berührt von diesen Worten. Ich zweifle immer wieder an mir, ob das, was ich mit dem Druckspatz da mache, überhaupt Zukunft hat. Und dann kommt eine solche Mail, und der Tatendrang in mir wächst wieder und die Zuversicht und der Wille sind gestärkt. Hach, besser kann eine Woche einfach nicht starten. Deshalb musste ich quasi heute schon den Helden für diese Woche festlegen.

Liebe Frau H., ich hoffe sie sind mir nicht böse dass ich hier aus Ihrer Mail zitiert habe, aber ich finde es einfach nur klasse wie sie mich unterstützen, und wollte auf diesem Weg nochmals herzlich „DANKE“ sagen.

Heute also doppelt-piepmatzige Grüße
Bianca

20. Mai 2014

Kneift mich bitte mal jemand?

druckspatz_heidelberger_tiegel

Was soll ich sagen? Einmal Hamburg und zurück, und „zack“ war da der Wunsch nach einem Heidelberger Tiegel. Nicht, dass ich nicht schon einen tollen Tiegel hätte, nein. Aber so ein Heidelberger, das wäre tatsächlich noch der Knaller! Also hab ich mal ganz unverbindlich im Netz herum recherchiert, und bin doch tatsächlich über einen Heidelberger Tiegel gestolpert, der hier ganz in der Nähe zum Verkauf steht. Ohhhh! Mein Herz hat gehüpft kann ich euch sagen.

Nachdem der erste Kontakt hergestellt war, war ich mit meinem Mann spontan vor einer Woche dort, um den Tiegel „in Natura“ zu begutachten. Und er ist einfach toooollll! Unglaublich toll. Also um nicht zu sagen: groooßartig! Das Herz hatte schon entschieden als ich den Tiegel gesehen hatte. Der Kopf brauchte aber noch ein paar Tage. Schließlich galt es wichtige Entscheidungen abzuwägen: Urlaub oder Tiegel? Hopp oder topp? Aaahhhhh! Entscheiden Sie jetzt! Ok. Gekauft. Krass, oder?

Also manchmal mache ich mir selber Angst. Aber es ist wunderwunderschön dass der Heidelberger Tiegel jetzt mir gehört! Yeahhhh. Wieviele Ausrufezeichen darf man eigentlich in einem Blogeintrag machen? Hab ich noch Platz für ein paar? YIPPIEEHH!!!!!! Jetzt muss das gute Stück nur noch heil nach Waldstetten gebracht werden. Das passiert am 30.05. Drückt uns die Daumen dass alles glatt geht!

Fröhlich zwitschernde Grüße
Bianca

16. Mai 2014

Held der Woche

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Heute möchte ich eine neue Blogreihe ins Leben rufen, mit dem wunderbaren Titel „Mein Held der Woche“. Kennt ihr das auch, dass einem manchmal herrliche Dinge widerfahren, einfach so, ohne dass ihr etwas dazu tun müsst? Dass euch jemand aus der Patsche hilft, ein offenes Ohr für euch hat, mit Rat und Tat zur Seite steht. Einfach so, weil diese Menschen nett sind, euch gerne haben oder euch eine Freude bereiten möchten.

Da es in meinem Umfeld tatsächlich viele solch tolle Menschen gibt, die mich bei meinen verrückten Ideen, unrealistischen Zeitplanungen und unvorhergesehenen „Hau-Ruck“-Aktionen bedingungslos unterstützen, möchte ich euch diese Menschen bzw. ihre Taten vorstellen, um auf diese Weise nochmals „Danke“ zu sagen.

Beginnen möchte ich heute mit meinem ehemaligen Studienkollegen Christian H., der gestern bei uns zu Besuch war. Und da Christian vor hat, sich ein neues tolles Objektiv für seine noch tollere Kamera zu kaufen, hat er mir einfach so sein aktuelles Tele-Objektiv geschenkt. BOAH! Ist das nicht der Hammer??

Ich freu mich riesig, und ich möchte dir, lieber Christian, nochmals ganz herzlichen Dank sagen! Ich werde es hüten wie meinen Augapfel und damit bestimmt noch tollere Fotos von meinen Drucksachen machen. Merci vielmoools!

Also, ich bin gespannt wen ich euch nächste Woche als meinen „Wochen-Helden“ präsentieren darf.

Bis dahin wie immer piepmatzige Grüße,
eure Bianca

7. Mai 2014

Hamburg – meine Perle!

Druckspatz Hamburg

Sooo, nun komme ich endlich dazu wieder einmal einen Blog-Eintrag zu schreiben. Nicht dass bei mir nichts los wäre! Im Gegenteil! Ich hatte so viel um die Ohren dass ich einfach keine Zeit fand euch davon zu berichten. Dies wird aber ab sofort nachgeholt.

Und starten möchte ich mit meinem Besuch in Hamburg, der zwar schon im März war, aber absolut berichtenswert ist. Grund für die Reise nach Hamburg war ein angebotener VHS-Kurs zum Thema „Setzen und Drucken“, der im Museum der Arbeit abgehalten wurde. Und war anderer als Helmut B. wäre hierfür der richtige gewesen? Helmut hatte mir etwas vor einem Jahr meinen Trettiegel vermittelt, und mir war schon letztes Jahr klar, dass ich unbedingt bei ihm einen Kurs belegen möchte. Doch leider hatte es bisher mit den Terminen nicht klappen wollen. Aber jetzt!

Der Kurs ging 2 Tage (Samstag und Sonntag), und außer mir waren noch 5 druckinteressierte Damen von Nah und Fern angereist. Nach einer kurzen Einführung ging es dann direkt in die Setzgassen und wir legten los. Die erste Aufgabe bestand darin, unseren Vor- und Nachnamen zu setzen. Gesetzt – gedruckt! Nach dieser ersten kleinen Probe durften wir uns dann frei durch die Werkstatt bewegen, sämtliche Setzschränke öffnen, Bleilettern, Holzlettern und Klischees in Augenschein nehmen und uns dann nach Lust und Laune Postkarten, Visitenkarten, und Plakate drucken oder was immer uns so in den Sinn kam aufs Papier bringen. Und was wir sehr schnell feststellen mussten: Die Kunst besteht nicht darin das zu setzen was man sieht, sondern das „Blindmaterial“ zu setzen (also die Teile die nicht mitgedruckt werden, aber benötigt werden damit die Form zusammenhält). Quasi Lego für Große. Man könnte das natürlich ganz fachmännisch mit Punkt, Cicero und Konkordanz berechnen, aber für dieses Meisterwerk der hohen Mathematik hatten die zwei Tage leider nicht ausgereicht. Dann doch lieber Lego …

Unterstützt wurde Helmut in den zwei Tagen von Stefan, dem Drucker. Helmut, der Setzer, und Stefan, der Drucker. Das ergänzte sich hervorragend! Und wir hatten so die Möglichkeit unsere gesetzten Kunstwerke auf einem Heidelberger Tiegel drucken zu lassen! Yeah! Eine supergeniale Maschine! Sagte ich schon dass ich bald eine neue Druckmaschine kaufen MUSS? Haha! Das wäre grandios! Stefan brachte viel Zeit und unendlich viel Geduld mit, und so konnte ich ihn mit Fragen löchern und dadurch auch einiges über das Drucken generell in Erfahrung bringen.

Mir hat das ganze Wochenende sehr viel Freude bereitet und auch wissenstechnisch sehr viel gebracht. Lieber Helmut, lieber Stefan, es war einfach spitze mit euch! Nochmals herzlichen Dank. Ihr seid großartig!

Wenn ihr also mal in Hamburg seid, unbedingt im Museum der Arbeit vorbei schauen! Der Besuch dort lohnt sich auf jeden Fall.

Wie immer piepmatzige Grüße,
oder heute vielleicht doch besser „Butter bei die Fische“,
Bianca